Mandel-Himbeer-Cupcakes {Mandel / Himbeere / Likör / Meringue}*

 

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Manchmal entsteht ein Rezept aus einem Moment, wenn ich im Supermarkt beim Vorbeilaufen an einem Regal ein neues Produkt entdecke. Manchmal sehe ich ein Bild und manchmal ist es eine Mischung aus allem. In diesem Fall ist es der neue und vegane (!) Mandellikör Baileys Almande. Die Flasche ist mit floralen Motiven verziert und hat mich sofort angesprochen. Nach einem ersten Test habe ich mich für eine Komination aus Mandel und Himbeere entschieden und Muffins gebacken. Die Muffins sind anschließend mit einer leichten Meringue-Buttercreme getoppt, die mit etwas Mandellikör aromatisiert ist. 

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Passend zu Ostern gibt es als Deko ein Nest aus knusprigen Kornflakes und knackigen Mandelstiften, umhüllt von fruchtiger Ruby-Schokolade und einem Osterei. Egal ob mit Ei zu Ostern oder nur so mit einem knackigen Häufchen aus Schoko-Chrunch, die Cupcakes sind super saftig und fangen die Aromen des Frühlins wunderbar ein. 

Zutaten für die Muffins

  • 100g Mehl (Typ 405)
  • 80g gemahlene Mandeln
  • 80g Zucker
  • 1 gestr. Tl Natron
  • 1 Tl Backpulver 
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 65g Öl (ich bevorzuge zum Backen Sonnenblumenöl)
  • 35g Mandellikör (z.B. Baileys Almande) 
  • 1 El saure Sahne
  • 1 Tl Vanilleextrakt 
  • Ca. 125g Himbeeren (je nach Größe 2-3 je Muffins bei 11 Muffins)

Zutaten für die Meringue-Buttercreme

  • 2 Eiweiß (Größe L)
  • 100g feiner Zucker
  • 125g zimmerwarme Butter
  • 1-2 El Mandellikör (z.B. Baileys Almande)

Zutaten für die Dekoration 

  • 100g geschmolzene Ruby-Schokolade
  • 30g Kornflakes
  • 50g geröstete Mandelstifte
  • Ostereier nach Geschmack

Zubereitung

Ein Muffinblech mit Papier- oder Silikonförmchen auslegen. Das Rezept reicht für ca. 11 Cupcakes. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel gut vermischen. Die feuchten Zutaten mit Ausbahme der Himbeeren mit einem Schneebesen verrühren. Die Creme zu den trockenen Zutaten geben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Die Förmchen zu 2/3 mit Teig füllen und jeweils 2-3 Himbeeren auf dem Teig verteilen und leicht eindrücken. Die Muffins für ca. 18-20 Minuten backen un eine Stäbchenprobe machen. Die Muffins anschließend aus der Form holen und vollständig auskühlen lassen. 

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Während die Muffins im Backofen sind, die Meringue-Buttercreme zubereiten. Dazu die Eier trennen und die Eigelbe anderweitig (z.B. für einen Pudding oder ein Curd) verwenden. Das Eiweiß und den Zucker in einer Metallschüssel unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen über einem kochenden Wasserbad auf mind. 65°C erhitzen. Hierbei ist ein Thermometer notwendig. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasserbad entfernen und das Eiweiß in der Küchenmaschine steif schlagen. So lange weiterschlagen, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, dies kann einige Minuten dauern. Sobald die Meringuecreme Zimmertemperatur hat, die zimmerwarme Butter (das ist wirklich sehr wichtig für das Gelingen der Creme) in drei Portionen unter den Eischnee rühren, bis eine homogene und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Creme ausnahmsweise doch ausflocken, kann man sie einfach kurz über dem Wasserbad erwärmen und wieder glattrühren. Den Mandellikör hinzufügen und vollständig unterrühren. Sollte die Creme zur weiteren Verarbeitung zu weich sein, kann man sie einen Moment im Kühlschrank aufbewahren. Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und jeweils eine großzügige Portion auf die vollständig ausgekühlten Küchlein spritzen. Bis die Dekoration fertig ist, die Cupcakes im Kühlschrank ruhen lassen. 

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Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen, Mandelsplitter und Cornflakes unterrühren. Die sollten jeweils vollständig von Schokolade umhüllt sein. Nun mit Hilfe von 2 Teelöffeln kleine Nester auf ein Backpapier setzen und in die Mitte von jedem Nest ein Ei setzten. Die Nester im Kühlschrank in ca. 30 Minuten fest werden lassen. Die ausgehärteten Schokonester vorsichtig vom Backpapier lösen und jeweils auf einem Cupcakes platzieren. 

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Ich wünsche euch viel Freude mit diesem Rezept und hoffe, ihr lasst es euch schmecken. Egal ob zur Osterzeit oder zu einer anderen Gelegenheit. Die Schokohäufchen sind übrigens auch ohne Cupcakes super lecker und rasch zubereitet. Habt eine köstliche (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine 

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* Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbung. Alle Produkte wurden von mir ohne Auftrag gekauft.  

Schoko-Rosenkuchen {Schokolade / Birne / Mandel / Sahne}

 

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Manche Kuchen entstehen spontan und überzeugen dann so sehr, dass sie es auf den Blog schaffen. Dieser Kuchen ist so einer. Eigentlich wollte ich nur einen Schokokuchen mit Birnen backen. Das Ergebnis war optisch nicht ganz überzeugend und so habe ich ihn kurzerhand mit Ganache-Rosen dekoriert. Geschmacklich hat uns dieser saftige und dank des Toppings unglaublich schokoladigen Kuchen sofort überzeugt. Es gibt also keinen Grund euch dieses Rezept vorzuenthalten - bitte schön! 

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Zutaten für den Kuchen

  • 150g Butter
  • 75g Puderzucker
  • 4 Eier
  • 150g geschmolzene Schokolade auf Zimmertemperatur abgekühlt
  • 400g Kondensmilch
  • 150g Mehl
  • 200g geröstete und gemahlene Mandeln
  • 2 Tl Backpulver
  • 3-4 frische, reife Birnen

Zutaten für die Dekoration

  • 200g zartbittere Schokolade
  • 200g Schlagsahne
  • einige goldene Zuckerperlen zur Deko

Zubereitung

Am Tag zuvor, oder auch zwei Tage vorher bereite ich die Ganache vor. Dazu die Schokolade hacken, die Sahne kurz aufkochen oder in der Mikrowelle erhitzen und über die gehackte Schokolade gießen. Die Ganache für zwei Minuten ruhen lassen und dann alles zu einer glatten Creme verrühren. Die Ganache für mindestens 4 Stunden, ideal wäre über Nacht kalt stellen.

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Bevor es mit dem Kuchen losgeht, sollten alle Zutaten Zimmertemperatur haben. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Butter und Puderzucker schaumig rühren, dazu verwende ich normalerweise meine Küchenmaschine. Die Eier nach und nach unterrühren, bis eine lockere und schaumige Masse entsteht. Die Kondensmilch mit der geschmolzenen Schokolade mischen und in einem gleichmäßigen Strahl unter die Eiercreme mischen. Während dieses Vorgangs läuft meine Küchenmaschine die ganze Zeit auf mittlerer Geschwindigkeit.

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Mehl, Mandeln und Backpulver mischen, auf die Schokocreme sieben und mit einem Teigschaber gleichmäßige unterheben. Die Birnen schälen, halbieren und das Kerngehäuse sowie den Stiel entfernen. Für die Form, ein großes Stück Backpapier zerknüllen, etwas anfeuchten und wieder ausbreiten. Die Form damit auslegen und den Teig einfüllen. Die Birnen mit der Schnittfläche nach unten auf den Teig legen und etwas eindrücken.

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Den Kuchen für ca. 1 Stunde im vorgeheizten Ofen backen. Heraus nehmen und vollständig auskühlen lassen. Die Ganache etwas erwärmen, glatt rühren und in einen Spritzbeutel mit Rosen- oder Sterntülle füllen. Die Oberfläche mit Rosen oder Tupfen aus Ganache verzieren und eventuell mit einigen Zuckerperlen verzieren. Den Kuchen sofort servieren oder einen Moment kalt stellen, falls die Ganache zu weich ist.

Lasst ihn euch schmecken und habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

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Butterkuchen {Hefe / Butter / Zucker / Mandel}

 

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Seit ein paar Tagen laufe ich rum und habe riesigen Appetit auf Butterkuchen. Keine Ahnung warum, aber es ist so. Kuchen kaufen mag ich nicht wirklich und darum wird selbst gbacken. Perfekt, zumal das Rezept bislang noch nicht auf dem Blog ist was sich hiermit zum Glück ändert.

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Seid ihr dabei? Meine Variante des Klassikers hat weniger Zucker und kommt auch mit weniger Butter als die meisten anderen Rezepte aus. Aber dank Joghurt ist er dennoch super saftig! 

Zutaten für den Hefeteig

  • 1x Grundrezept Hefeteig allerdings nur mit Honig, ohne Zucker, mit nur 50g Butter und dafür 2 El Joghurt

Zutaten für den Belag

  • 100g Butter
  • 1 El Joghurt
  • 100g Mandelblättchen
  • 3-4 El Zucker

Zubereitung

Den Hefeteig mit den geänderten Zutaten, wie im Grundrezept beschrieben, zubereiten und mindestens 60 Minuten gehen lassen. Den Hefeteig kurz kneten, rund wirken und auf Backpapier oder auf einer Backmatte in der Größe eines Backbleches ausrollen. Den ausgerollten Hefeteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmals für 15 Minuten ruhen lassen.

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Die zimmerwarme Butter mit dem Joghurt verrühren. Wenn die Zeit rum ist, mit den Fingern eng beieinander Mulden in den Hefeteig drücken. In jede Mulde eine Butterflocke geben. Insgesamt sollte die gesamte Butter auf dem Kuchen verteilt sein, also die Butter großzügig verwenden. Anschließend die Mandelblätter auf der Oberfläche verteilen und über allem gleichmäßig den Zucker verstreuen.

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Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Den Hefeteig nochmals für 10 Minuten ruhen lassen und anschließend für ca. 18-20 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Die Oberfläche sollte karamellisiert sein und insgesamt goldbraun aussehen.

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Frisch ist er unschlagbar, lässt sich luftdicht verpackt aber auch ein paar Tage aufbewahren. Lasst ihn euch schmecken und habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

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Mandelstollen {Kirsche / Mandel / Quark / Rum}

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Neben Hefestollen gehört der Quarkstollen zu den Klassikern und ist in unserer Familie auch eigentlich der Favorit. Es kommt allerdings darauf an, womit der aromatisiert wurde. ;-) Die Kombi aus Kirschen und Mandeln harmoniert ganz wunderbar und ist neben dem Birnenstollen vom Vorjahr mein absoluter Favorit. Habt ihr denn schon alle Weihnachtsgeschenke? Hier wird noch fleißig vorbereitet und organisiert, aber das ist jedes Jahr das gleiche obwohl ich es immer wieder anders plane.... Jetzt aber ist Stollzeit! 

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Zutaten für den Teig

  • 175g Butter
  • 100g Puderzucker
  • ½ Tl Salz
  • 250g getrocknete Soft-Kirschen
  • 200g ganze Mandeln
  • 2 El Rum
  • 3-4 Tl Stollengewürzmischung
  • 2 kleine Eier
  • 250g Magerquark
  • 500g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver

Zutaten für die Vollendung

  • 100g Puderzucker
  • 80g geschmolzene Butter

Zubereitung

Eine Stollenform mit Butter einfetten und leicht bemehlen. 175g weiche Butter mit dem Puderzucker und dem Salz schaumig rühren. Die Kirschen fein hacken und die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie beginnen zu duften. Die Mandeln aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen. Rum, Stollengewürz, Eier und Quark zu der Butter geben und alles zu einer cremigen Masse verrühren. Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und unter die Eier-Butter-Masse rühren. Dabei nur kurz mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer arbeiten und den Rest mit einem Teigschaber unterarbeiten. Nun die Mandeln grob hacken und zusammen mit den Kirschen unter den Teig heben. Den Teig in eine Stollenform geben und die Oberfläche glätten.

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Den Stollen mit der Form auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech stürzen und auf vorletzter Schiene für ca. 40 Minuten backen. Die Stollenform abnehmen und den Stollen für weitere 10 Minuten backen. Die Oberfläche mit der Hälfte der geschmolzenen Butter einstreichen und kurz einziehen lassen. Die übrige Butter schmelzen, den Stollen damit einstreichen und großzügig mit Puderzucker bestäuben.

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Der Stollen lässt sich frisch verzehren, aber ein paar Tage Ruhe, damit er Reifen kann tuen ihm gut. Dazu den Stollen in zwei Lagen Alufolie wickeln und an einem kühlen, dunklen Ort lagern. Mit einem frischen Kaffee, evtl. etwas Butter bestrichen schmeckt der Quarkstollen mit Kirschen und Mandeln hervorragend zum weihnachtlichen oder adventlichen Kaffeestündlichen.

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit und lasst es euch gut gehen.

Eure Tine

 

 

Tomaten-Crumble {Tomate / Basilikum / Parmesan / Mandel}

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Spätestens seit Raabe Socke wissen wird, dass "Alles wächst". Mit dem ersten eigenen Garten war uns allen sofort klar, dass dort irgendwo ein kleiner Nutzgarten rein muss. Klein aber fein, ist hier vollkommen ausreichend. Eine Ecke wird von drei wuchernden Tomatenbüschen eingenommen, die wir momentan nur noch mit Müh und Not bändigen können. Aber das stört eigentlich niemanden, denn sie liefern eine reiche und wunderbar aromatische Ernte. Aber was backt man mit Tomaten, wenn die Ernährung im Moment abends eher low carb sein soll? Ein Crumble mit Mandel-Käse-Streuseln ist die perfekte Lösung.

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Zutaten für die Tomaten

  • 1,2kg frische Tomaten
  • 3 Charlotten
  • 1-2 El Olivenöl
  • 1 Tl Puderzucker
  • Salz & Pfeffer

Zutaten für die Streusel

  • 100g weiche Butter
  • 60g geriebener Parmesan
  • 60g geriebener Cheddar
  • 120g gemahlene Mandeln
  • 125g gemahlene Pekannüsse
  • 4 Stile Basilikum
  • 1 Tl Salz

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Die Tomaten waschen, bei größeren Exemplaren den Stilansatz entfernen und in fingerdicke Scheiben schneiden. Kleine Tomaten ganz lassen. Eine Auflaufform mit Olivenöl fetten und eine erste Schicht Tomaten hineingeben. Die Charlotten schälen und in feine Ringe schneiden. Einen Teil der Zwiebelringe auf den Tomaten verteilen, etwas Puderzucker darüber stäuben und mit Salz und Pfeffer würzen. Ebenso weiter verfahren, bis alle Tomaten und Zwiebeln aufgebraucht sind.

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Die Blätter von drei Basilikumstilen abzupfen und mit dem Salz in einem Mörser fein zerreiben. Butter, Käse und Mandelmehl sowie die Basilikumpaste mit den Händen zu einem bröseligen Teig verarbeiten. Die Streusel gleichmäßig auf den Tomaten verteilen und den Crumble für 20-30 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.

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Den Crumble aus dem Ofen nehmen, mit den übrigen Basilikumblättern dekorieren. Mit einem kühlen Bier, einem Glas Wein oder ohne Alkohol zum Beispiel mit einem Infused-Water servieren. Ich wünsch euch einen köstlichen Abend und eine wunderbare (Crumble-)Zeit.

Eure Tine